Avatar-Figuren für VoidQuest: Briefing für die Illustration

Ein Fantasiewesen aus Teilen auf einer gemeinsamen Leinwand: Körper, Augen, Mund, Outfit, Hut, Hand-Gegenstand und ein Extra. Derselbe Text liegt als Markdown im Starter-Kit.

Kontaktbogen der Avatar-Figur Funke mit allen Teilen
Kontaktbogen der Referenzfigur Funke: oben das Deckblatt, darunter je Slot eine Reihe in Ebenenreihenfolge, jedes Teil auf seiner ganzen Leinwand. Klick öffnet den Bogen in voller Größe.

VoidQuest ist eine Familien-App, in der Kinder für Alltagsaufgaben Münzen sammeln. Mit den Münzen kleiden sie in der Avatar-Werkstatt eine Figur ein: Körperfarbe, Augen, Mund, Outfit, dazu Hut, Hand-Gegenstand und ein Extra. Dieses Briefing beschreibt, was wir für eine Figur brauchen und wie die Dateien aussehen müssen, damit die App sie ohne Nacharbeit übernimmt. Der Ordner avatar-funke ist das Referenzbeispiel, der Kontaktbogen avatar-funke-contact-sheet.png zeigt alle seine Teile.

Was eine Figur ist

Eine Figur ist ein Fantasiewesen: eine Flamme, ein Tropfen, ein Wolkenwesen, ein Stein mit Gesicht. Keine Menschen. Bekannte Figuren, Marken und Logos aus Film, Spiel oder Werbung nur, wenn wir die Nutzungsrechte dafür haben; das nennen wir bei der Beauftragung ausdrücklich, sonst gilt: keine, auch nicht als Anspielung. Eine Figur ist ein Ordner, und alle ihre Teile sind auf derselben Leinwand gezeichnet, so als lägen sie in einer Datei als Ebenen übereinander. Die App legt die Dateien nur übereinander; sie verschiebt und skaliert nichts. Ein Teil, das auf seiner Leinwand zwei Pixel zu hoch sitzt, sitzt in der App zwei Pixel zu hoch.

Leinwand und Ankerpunkte

Die Leinwand ist ein Quadrat von 1024 x 1024 Pixeln mit transparentem Hintergrund. Für alle Teile einer Figur gelten dieselben Ankerpunkte (Pixel, Ursprung oben links):

Anker Wert
Körper zentriert auf x = 512
Fußlinie, tiefster Punkt y = 900
Kopfmitte y = 420
Augen, Mitte y = 400
Mund, Mitte y = 520

Die Breite des Körpers und die Form des Kopfes dürfen je Figur anders sein, solange Augen und Mund auf ihren Linien liegen, der Körper auf x = 512 zentriert ist und die Füße auf y = 900 stehen. Nach oben ist Platz für Hüte, rechts neben dem Körper für Hand-Gegenstände. Rund 30 Pixel bleiben an allen Rändern frei; nichts ragt über die Leinwand hinaus.

Ebenen und Slots

Die App zeichnet die Teile in dieser Reihenfolge von unten nach oben: Körper (body), Outfit (outfit), Mund (mouth), Augen (eyes), Hand (hand), Hut (hat), Extra (extra). Jede Datei enthält nur ihre eigene Ebene: das Outfit enthält keinen Körperrand, die Augen keine Haut, der Hut kein Haar. Jedes Teil muss mit jedem Teil der anderen Slots zusammenpassen; ein Halstuch ist blau, egal ob der Körper orange oder rot ist, und ein hoher Kragen bleibt unter der Mundlinie.

Es gibt zwei Arten von Slots:

  • Veränderbare Slots (Körper, Augen, Mund, Outfit) sind immer belegt. Das Kind tauscht nur aus. Der Körper kommt in Farbvarianten, jede als vollständige Datei mit derselben Form.
  • Accessoires (Hut, Hand, Extra) dürfen leer bleiben. Die Figur muss ohne ein einziges Accessoire fertig und hübsch aussehen.

Umfang einer vollständigen Figur

Slot Anzahl Beispiele bei Funke
body 3 bis 4 Farben Orange, Gelb, Glutrot, Bernsteinbraun
eyes 3 rund, zwinkernd, mit Sternen
mouth 3 Lächeln, Grinsen, Staunen
outfit 3 Halstuch, Umhang, Latzhose
hat 2 bis 3 Mütze mit Bommel, Zylinder mit Band, Kappe mit Schirm
hand 2 Fackel, Zauberstab
extra 2 Glitzer, Sternenkrone

Dazu kommt je Album, das wir nennen, ein weiteres Teil, das das Kind nur mit dem vollen Album bekommt (bei Funke der Astronautenhelm für das Album „Weltraum" und die Monsterhörner für das Album „Monster-Parade").

Gratis-Standard: Das jeweils erste Teil von Körper, Augen, Mund und Outfit (01) ist das Standard-Teil, das jedes Kind ohne Münzen hat. Accessoires haben kein Standard-Teil. Deshalb muss die Figur allein aus den vier Standard-Teilen komplett wirken.

Dateien und Namen

  • Ein Ordner je Figur, Name avatar-<figur> in Kleinbuchstaben ohne Umlaute (avatar-funke).
  • Ein Teil ist eine Datei <slot>-<nn>.svg: der Slot aus der Tabelle oben, ein Bindestrich, eine zweistellige Nummer ab 01 (body-01.svg, hat-03.svg).
  • cover.svg ist das Deckblatt: die Figur mit ihren vier Standard-Teilen als ein Bild auf derselben Leinwand. Optional preview.svg, eine freie Pose für Werbung.
  • SVG ist das Lieferformat, mit viewBox="0 0 1024 1024", denselben Ankern, eine Ebene je Datei. Flächen als flache Füllungen, weiche Verläufe sind erlaubt, keine Filter, kein eingebettetes Pixelbild, keine externen Schriften, Text ist ohnehin nicht erlaubt. Warum SVG: die Datei ist verlustfrei, lässt sich in jeder Größe neu berechnen, und eine Farbvariante des Körpers ist nur eine geänderte Füllung. Die App selbst lädt die Quelldatei nie; unsere Pipeline rechnet daraus die Bilder, die die App zeigt.
  • PNG (1024 x 1024, transparent, 8 Bit je Kanal) nur als Ausnahme für gemalte Texturen, die sich in SVG nicht ausdrücken lassen; die Namen bleiben gleich (body-01.png).

Ein Teil, das einmal in der App ist, wird nicht mehr unter demselben Namen geändert. Eine neue Fassung bekommt eine neue Nummer.

Stil

  • Keine Menschen, keine Schrift, keine Waffen. Bekannte Figuren, Marken und Logos aus Film, Spiel oder Werbung nur, wenn wir die Nutzungsrechte dafür haben; das nennen wir bei der Beauftragung ausdrücklich, sonst gilt: keine, auch nicht als Anspielung.
  • Lesbar bei 40 Pixeln: in der Kinderkarte ist die Figur so klein, große Augen und wenige Details. Bei 220 Pixeln in der Werkstatt darf sie nicht leer wirken.
  • Einheitliche Linienstärke und eine Lichtrichtung für alle Teile einer Figur (bei Funke Licht von links oben, weicher dunklerer Rand, ein weißer Glanzpunkt).
  • Farben als flache Füllungen mit weicher Schattierung. Kein reines Schwarz; für Augen und Mund ein dunkles Braun. Die Palette der App liegt im Sonnenaufgang: Bernstein, Glut, Salbei, Himmel.
  • Ein Teil zeigt genau eine Sache. Hut und Brille sind zwei Teile; das Kind kombiniert selbst.

Lieferung

Ein Ordner je Figur mit allen SVG-Dateien und dem Deckblatt, dazu die Quelldatei (.ai, .fig oder das Arbeits-SVG mit allen Ebenen). Für die Namen und Preise der Teile entweder eine ausgefüllte manifest.json nach dem Muster im Ordner avatar-funke oder eine einfache Tabelle mit Dateiname, Titel (kurz, für Kinder), Slot, Seltenheit (common oder special) und Standard (ja oder nein).

Rechte: Die Nutzungsrechte gehen vollständig auf uns über, für die App, den Shop und das Marketing, ohne zeitliche oder räumliche Grenze.

Checkliste vor der Abgabe

  • Alle Dateien 1024 x 1024, transparent, Namen <slot>-<nn>.svg (PNG nur als Ausnahme).
  • Körper 3 bis 4 Farben mit identischer Form; Augen, Mund, Outfit je 3; Hut 2 bis 3; Hand 2; Extra 2; plus die Album-Teile, die wir genannt haben.
  • Augen auf y = 400, Mund auf y = 520, Fußlinie y = 900, Körper zentriert auf x = 512.
  • Die vier Standard-Teile (body-01, eyes-01, mouth-01, outfit-01) ergeben allein eine fertige Figur; die Figur wirkt ohne Accessoire vollständig.
  • Jedes Teil passt zu jedem Teil der anderen Slots (ein Kontaktbogen mit allen Kombinationen der ersten und der letzten Teile reicht als Nachweis).
  • Kein Teil enthält Pixel eines anderen Slots, keinen Hintergrund, keinen Schatten auf der Leinwand; nichts ragt über den Rand, 30 Pixel Rand bleiben frei.
  • cover.svg zeigt die Figur mit den Standard-Teilen.
  • Keine Menschen, keine Schrift, keine Waffen; fremde Figuren und Marken nur mit Nutzungsrechten, die wir genannt haben.
  • Quelldatei und Tabelle oder manifest.json liegen bei; Rechteübertragung ist geregelt.

Referenz: Funke

avatar-funke ist die erste Figur, ein Flammenwesen mit lebendiger Spitze, weichem Farbverlauf, Licht von links oben und dunkelbrauner Kontur, in derselben Bildsprache wie die Monster des Albums „Monster-Parade": 4 Körperfarben, 3 Augen, 3 Münder, 3 Outfits, 4 Hüte (davon der Astronautenhelm nur mit dem Album „Weltraum"), 2 Hand-Gegenstände, 3 Extras (davon die Monsterhörner nur mit dem Album „Monster-Parade") und das Deckblatt mit der Figur in einer Pose, alles SVG auf der beschriebenen Leinwand. Der Kontaktbogen avatar-funke-contact-sheet.png zeigt in der ersten Reihe das Deckblatt und darunter je Slot eine Reihe in der Ebenenreihenfolge, jedes Teil auf seiner ganzen Leinwand, sodass die Ankerlinien über die Teile hinweg zu prüfen sind.

Das andere BriefingSticker-AlbenZwölf oder achtzehn Sticker zu einem Thema, Seite für Seite mit je sechs Plätzen, dazu ein Deckblatt.

Kontakt

Fragen zum Briefing, ein Portfolio oder ein Angebot: schreib uns. Wir antworten auf Deutsch oder Englisch.

quest@voidmind.io